Bearbeitungsgebühren für den Abschluss eines Kredites verlangen nahezu alle Hausbanken. Die Gebühr, die für die "Bearbeitung" Ihres Kreditantrages verlangt wird. In der Regel liegen diese Kosten zwischen 1 und 3,5% der Darlehenssumme. Wie Sie solche Kosten vermeiden und dadurch bares Geld einsparen.
25.05.2010 - Informationen von Helmut Schreiber, Redakteur Bettercredit.de
Stellen Sie sich vor, Sie kaufen ein neues Auto für 40.000,- Euro und schließen dafür mit dem Verkäufer einen entsprechenden Kaufvertrag ab. Zuhause angekommen, lesen Sie sich den unterzeichneten Vertrag durch. Hier stellen Sie im Kleingedruckten schnell fest, dass der Autoverkäufer zum ausgehandelten Kaufpreis noch eine "Bearbeitungsgebühr" von 3,5%, also 1.400,- Euro, verlangt. Wie würden Sie nun reagieren.....?
Was im vorgenannten Beispiel nur "frei erfunden" ist und als fiktives Beispiel gelten soll, spielt sich bei Banken jeden Tag in der Realität ab. Sie verlangen beim Abschluss eines Kredites soundso viel Prozent an Gebühren.
Der Bänker hat mit Ihnen etwa 30 Minuten ein Beratungsgespräch geführt, Ihre Schufa überprüfen lassen, weiter hat er auch den Kreditvertrag ausfüllen müssen. Das macht Arbeit und kostet den Banken Geld...
In etwa mindestens die gleichen Tätigkeiten hat der im obigen Beispiel genannte Autoverkäufer auch erbringen müssen, um das Auto schließlich "an den Mann" zu bringen.
Also, wozu die Extra-Berechnung von internen Kosten?
Für Kreditinstitute sind die Abschlusskosten eine willkommene Einnahme, die neben dem eigentlichen Zinsverdienst immer gern zusätzlich berechnet wird.
Die Gebühren werden in die monatlich zu zahlenden Raten eingerechnet (diese Kosten sind die Differenz von Nominalzins zu Effektivzins) und vom Kreditnehmer meist stillschweigend "geschluckt". Der Kreditnehmer, oft auch "Bittsteller", weiß es halt nicht besser und unterschreibt den Vertrag. Er freut sich nur, dass der nette Bänker bereit ist, ihm das Geld zu leihen.
Die Bearbeitungsgebühr (oder auch Gewinnmaximierungsgebühr) liegt meist zwischen 1 und 3,5% der Kreditsumme. Für einen Kredit in der Höhe von 20.000,- Euro werden bei den meisten Filialbanken (bei Gebühren von 3,5%) satte 700,- Euro verlangt.
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